Im Rahmen des Projekts Annas Garage hatten acht Schülerinnen der 6AC die Möglichkeit, von 28.04.–29.04.2026 für die Firma Siemens Mobility eine Lösungsmöglichkeit für ein Problem zu suchen und dieses als Modell schließlich zu bauen. Bei der KNAPP AG gab es auch Teams, welche wir am zweiten Projekttag kennengelernt haben. Natürlich hatten beide Firmen auch ein Team mit Lehrlingen ihres Unternehmens. Unsere Problemstellung von Siemens Mobility war, dass wir einen Weg finden sollten, um Schülerinnen und Schülern zu helfen, herauszufinden, ob für sie eine Lehre geeignet wäre oder ob sie lieber weiter zur Schule gehen wollen. Am ersten Tag besuchten wir die Firma vor Ort in Eggenberg und haben einen kleinen Einblick in die Firma bekommen. Wir machten eine Safari durch die Firma und durften anschließend Interviews mit Lehrlingen führen. Das war sehr interessant und lustig, sich mit ihnen auszutauschen.
Am zweiten Tag durften wir sieben im Novapark Ideen für unsere Lösungsmöglichkeit besprechen. Klara und Lucy waren im Medienbereich von Annas Garage, und führten Interviews und posteten auf Instagram passenden Content. Wir, Elisabet Christina, Sarah, Kiana und Lisa haben eine Lösungsmöglichkeit gesucht. Anhand unserer Ideen haben wir ein Konzept erstellt, welches wir kurz präsentiert und Feedback eingeholt haben. Bevor wir mit dem Bauen unserer Konstruktion begannen, hatten wir unsere wohlverdiente Mittagspause mit einem deliziösen Buffet-Menü. Anschließend starteten wir mit der Entwicklung unseres Projekts.
Unser Projekt trägt den Namen „Echo“. Der Name wurde gewählt, weil er die Idee eines „digitalen Echos“ beschreibt – also einer Technologie, die reale Eindrücke und Erfahrungen digital erlebbar macht und reflektiert.
Der Auftrag von Simens Mobility wurde von uns so umgesetzt, dass wir eine VR-Brille mit dem Namen „OptiSphere“ entwickelt haben
Die Grundidee entstand aus dem Problem, dass viele Lehrlinge bei Schnuppertagen nicht alle Tätigkeiten eines Berufs ausprobieren können und dadurch oft nur einen eingeschränkten Einblick erhalten. Unser Ziel war es, Jugendlichen eine realistischere und interaktive Möglichkeit zu geben, verschiedene Berufe vorab kennenzulernen.
Die “OptiSphere“ ermöglicht es, unterschiedliche Berufe virtuell zu erleben. In unserem Beispiel besucht ein Mädchen eine Berufs- und Schulmesse, nachdem sie auf Instagram auf einen entsprechenden Beitrag aufmerksam geworden ist. Es gibt einen dort einen Simens Mobility Stand bei dem sie die VR-Brille ausprobiert und testet unter anderem den Beruf der Schweißerin. Durch diese Erfahrung merkt sie, dass ihr dieser Beruf gefällt. Anschließend erhält sie am Siemens-Stand weitere Informationen und wird auf eine Website weitergeleitet, auf der verschiedene Berufe durch kurze Videos vorgestellt werden. Diese Videos zeigen den Arbeitsalltag realistisch und helfen dabei, eine fundiertere Entscheidung zu treffen.
Nach den darauffolgenden Schnuppertagen kann sie besser einschätzen, ob der Beruf zu ihr passt oder nicht.
Das Projekt Echo zeigt somit, wie VR-Technologie dazu beitragen kann, Jugendlichen eine bessere Orientierung bei der Berufswahl zu geben und ihnen einen realistischen Einblick in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen.
Schlussendlich durften wir unsere Lösungsmöglichkeit allen Teams der beiden Firmen präsentieren. Auch die Veranstalter dieser Projekttage und die Lehrer der verschiedenen Schulen, bei uns war es Frau Professor Marak Fischer, haben uns aufmerksam zugehört. Am Ende des ereignisreichen Tages waren wir Mädels alle erschöpft, aber dankbar für die Erfahrungen, die wir machen durften.
Kiana-Marie Hiebler, Lisa Krainz, 6AC