„Entscheidet in euren Gruppen, welche Menschenrechte ihr hinter euch lassen würdet, um in ein neues Land zu reisen – und welche für euch unverzichtbar sind“, sagte der Vortragende.
Hmm … was hättet ihr gewählt?
Wir, die 3E, besuchten am Internationalen Tag der Kinderrechte, dem 20. November, einen sehr interessanten Workshop im Graz Museum.
Nach einigen angeregten Gesprächen zeigte sich, dass sich unsere Entscheidungen gar nicht so stark unterschieden: Viele von uns entschieden sich dafür, Medikamente, trinkbares Wasser, Nahrung und ähnliche lebenswichtige Dinge auf jeden Fall mitzunehmen. Danach war das Museum so nett, für die Schüler:innen der 3E-Klasse eine Jause vorzubereiten. Mmh … lecker!
Anschließend ging es mit einer Abstimmung weiter. Unsere Aufgabe war es, Punkte auf jene Menschen- und Kinderrechte zu verteilen, die uns persönlich am wichtigsten erschienen. Danach machte die Klasse einen Rundgang durch einen großen Teil des Museums. In der äußerst interessanten Führung ging es ebenfalls um das Thema Menschenrechte.
Uns wurden verschiedene Persönlichkeiten vorgestellt, und wir bekamen Aufgaben, die wir im Team lösen mussten. Dabei diskutierten wir darüber, wie Menschen aufgrund ihres Aussehens, ihrer Herkunft oder ihrer Religion benachteiligt wurden.
Am lustigsten war aber das Balanceboard. Die Klasse wurde in zwei kleinere Gruppen geteilt. Eine Gruppe musste gemeinsam auf einer runden Plattform stehen und einen Begriff zum Thema Menschenrechte nur mit Bewegungen erklären. Später durften dann auch Wörter verwendet werden! Die andere Gruppe lernte, wie demokratische Abstimmungen funktionieren – fast so, als wären wir schon erwachsen. Dabei stimmten wir über verschiedene Fragen ab, zum Beispiel darüber, wie alt man sein sollte, um wählen zu dürfen. Danach wurden die Gruppen gewechselt.
Menschen- und Kinderrechte sind wichtig, und es ist gut, dass es sie gibt. Durch interaktive Spiele macht es noch viel mehr Spaß, sich mit diesem wichtigen Thema zu beschäftigen!
Polina Bulak, Sophie Visner, 3E