Der Grazer Hauptplatz verwandelte sich für einen Tag in ein Fenster zur Welt: Ärzte ohne Grenzen Österreich lud zu einer eindrucksvollen Ausstellung ein, die nicht nur informierte, sondern berührte. Mitten im Herzen der Stadt konnten Besucher:innen hautnah erfahren, wie humanitäre Hilfe funktioniert – und wie lebenswichtig sie ist.
Wie kommen Medikamente in entlegene Krisengebiete? Was bedeutet es, sich für Frauenrechte in Konfliktzonen einzusetzen? Wie sieht ein funktionierendes Cholera-Behandlungszentrum aus? Und woran erkennt man eigentlich Unterernährung? Die Schüler:innen der 6AC tauchten in diese und viele weitere Fragen ein – begleitet von erfahrenen Einsatzmitarbeiter:innen, die ihre Geschichten mit spürbarer Leidenschaft und Authentizität erzählten.
Die geplante Unterrichtsstunde reichte bei Weitem nicht aus, um all die Eindrücke zu verarbeiten. Die Begegnungen mit den Mitarbeiter:innen, ihre Erzählungen aus Katastrophen- und Kriegsgebieten sowie die eindrucksvollen Bilder hinterließen tiefe Spuren.
Zum Abschluss versammelten wir uns in der Dreifaltigkeitskirche, wo wir in einer stillen Reflexionsrunde den Tag Revue passieren ließen.
Astrid Wagner, Sonja Pittner